52 deutsche Bundeswehrsoldaten starben bereits in Afghanistan!
Warum, wieviele und wie lange noch...?
Das Sterben für uneinsichtige Fundamentalisten in Afghanistan nimmt kein Ende !
Bislang kamen über 1700 Koalitionssoldaten ums Leben, darunter 52 Soldaten der Bundeswehr und drei deutsche Polizisten. Die Anzahl gestorbener afghanischer Soldaten und Aufständischer ist unbekannt. Offizielle Angaben zu zivilen Opfern liegen nicht vor. Schätzungen sind sehr unterschiedlich.
Im 5. Jahrzent nach dem ersten öffentlichen Erscheinen des Friedenszeichens "Peace" und dem Leitsatz "Make Peace not War !" scheint diese Zeichen des Friedens längst vergessen und begraben. Ebenso vergessen wie die bereits gefallenen Soldaten aller Koalitionstruppen in Afghanistan.
Unter dem Deckmantel der Finanz- und Wirtschaftskrise, der Verschuldung Griechenlands und der Bundesrepublik Deutschland selbst, Ölpest vor Mexico und den USA und vielen weiteren verdeckenden Ereignissen, wie auch der Fußball Weltmeisterschaft, sterben ausländische Soldaten in Afghanistan weiter. Ohne aber eigentlich genau zu wissen für was und für wen.
Wenn man heute immer noch den einmal angeführten Grund, den Terrorismus, die al-Qaida mit dem Ebenbild des Bösen Osama bin Laden und die ihn angeblich unterstützenden Taliban nennt, kommen Zweifel auf. Vor allem wenn wirtschaftliche und finanzielle Gründe immer mehr in den Vordergrund treten. Wie zum Beispiel die übergroßen Mengen an Bodenschätzen, die noch in Afghanistans Erde schlummern sollen und alle Beteiligten der Koallition bereits ein Auge darauf geworfen haben.
Einmal aus humanitären Gründen ins Land geschickt, kämpfen heute auch deutsche Bundeswehrsoldaten gegen die Taliban bzw. eine Geisterarmee. Aus Hilfe wurde eine Invasion und KRIEG. Und ob die Bundeswehr, die eigentlich nur im Verteidigungsfall aktiv werden und nur dem deutschen Volke dienen sollte, nach dem Grundgesetz Art. 87a Abs. 1 Satz 1 der Bundesrepublik Deutschland deutsche Bundeswehrsoldaten überhaupt in Afghanistan sein und an dem Krieg teilnehmen dürfen, ist fraglich. Gleich, ob die Regierung das Grundgesetz nach ihrem Wohlwollen ändert. Vor allem auch, wenn man sich fragt, wie und in welcher Form die Bundeswehr so weit weg in Afghanistan dem deutschen Volk dienen und es beschützen will und soll. Was meinte der Ex-Bundespräsident Köhler beim Besuch der Truppe in Afghanistan, als er diese Phrase benutzte.
1945 nach dem 2. Weltkrieg schrien immerhin alle, die Alliierten wie auch die deutschen Kriegsüberlebenden Worte wie "Nie wieder Krieg!" oder "Die Deutschen dürfen nie wieder Krieg führen oder an Kriegen teilnehmen!".
Ob auch seitens Afghanistans überhaupt die angebliche humanitäre Hilfe und die Vertreibung der Taliban er- bzw. gewünscht wird, ist ebenfalls zweifelhaft. Immerhin hatte sich der seit 2004 regierende Präsident Hamid Karzai 2009 vor Stammesführern so geäußert, daß die Afghanen sich lieber wieder mit den Taliban zusammentun sollten, bevor sie sich noch länger von den Amerikanern am Gängelband führen lassen müssen.
Entweder eine fundamentalistische, unüberlegte Aussage, Möglichkeit oder die Afghanen haben schon längst erkannt, was die Ausländer tatsächlich in ihrem Land wollen.
Sei es wie es will. Die Politiker haben ihre Bürger schon immer angelogen und für ihre Zwecke missbraucht. Und schon immer auch als Kanonenfutter. Gleich was hinterher herauskam, das Volk stand bis zum bitteren Ende hinter ihnen. Profitiert und meist überlebt haben aber nur die Politiker und Wirtschaftsbosse hinter ihrer Macht und ihrem Geld.
Warum werden wohl trotz der von Politikern, Bankern und Managern verursachten Wirtschafts- und Finanzkrise, hoher Staatsverschuldung und Finanzhilfen an andere europäische Länder, die weiteren hohen Kriegs-Kosten und tote Soldaten in Kauf genommen, wenn nichts gewinnbringendes daran ist oder in Aussicht steht.
Immerhin kostete Afghanistan alleine nur den deutschen Steuerzahler offiziell mehr als 3 Milliarden Euro - Geschätzt bzw. inoffiziell jedoch mehr als 15 Milliarden Euro und mehr.
Familien der Koalitionstruppen haben und werden weiter ihre Väter, Söhne und Töchter, Enkel, Verwandten, Freunde und Kollegen verlieren und mit einem Butterbrot und einem Ei für ihren Verlust und ihre Tränen abgefunden werden, während sich die verantwortlichen Politiker und Wirtschaftsgrößen selbst in Sicherheit wägen, weiterhin daran verdienenund lieber Krieg führen, als die Armut und arbeitslosigkeit im eigenen Land zu bekämpfen. Sie müssen ja selbst nicht in Afghanistan antreten und eine Waffe in die Hand nehmen.
Daß aber auch Afghanistan und die Mentalität seiner Menschen nicht zu bezwingen sind, beweist die bewegte Geschichte des Landes:
* Alexander der Große auf dem Zug nach Indien 326 v. Chr.
* 1. Anglo-Afghanischer Krieg 1839 - 1842
* 1. Anglo-Afghanischer Krieg 1878 - 1880
* 1. Anglo-Afghanischer Krieg 1919 - 1922
* Bewaffneter Aufstand gegen die kommunistische Regierung, aufgrund aufgezwungener, teilweise existenzbedrohender Reformen der traditionellen, muslimischen Gesellschaftsordnung 1978 - 1979
* Sowetisch - afghanischer Krieg 1979 - 1989, direkte militärische Intervention der Sowjetunion
* Afghanischer Bürgerkrieg, fortwährend nach Abzug der sowjetischen Truppen und Aufstieg der Taliban 1989 - 2001
* Krieg in Afghanistan seit 2001 und militärisches Eingreifen der USA und ihren Verbündeten. Sturz der Taliban. Seitdem andauernder Konflikt.
Und da will ein zusammengewürfeltes Heer westlicher Invasoren das Land besiegen, das sich schon seit mehr als 2000 Jahren gegen andere Mächte und Ausbeutung erfolgreich gewehrt hat...?
Allgemeine Information:
Ich habe diese Botschaft unter dem Titel "Der Tod lauert in Afghanistan" auch hier im Forum zur Diskussion gestellt. Ich würde mich über viele Kommentare, Meinungen und Antworten von Euch sehr freuen !
Euer connyman
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